Griechischer Bergtee - Wellnessdrink und Allheilmittel

Griechischer Bergtee - Ein echtes Bioprodukt aus dem Mittelmeerraum

Der griechische Bergtee ist im gesamten Mittelmeerraum zu finden. Natürlich darf sich aber nur der Tee aus den Hochlagen Griechenlands als griechischer Bergtee bezeichnen. Dort wächst Eisenkraut vor allem in Höhen ab 1.300 bis ca. 2.000 Meter. Allerdings darf das Eisenkraut nicht mit dem Deutschen oder Französischem verwechselt werden - Sideritis Scardica lässt sich am ehesten mit Salbei vergleichen. Ungefähr 140 Arten sind in der Familie der Lippenblüter bekannt und das Wort "Sideritis" leitet sich vom griechischen "Sideros" ab, das für "Eisen" steht. Insofern ist man sich heute darüber einig, dass die Bezeichnung als Eisenkraut wohl darauf zurückgeht, dass die Kräuter früher vor allem für die Behandlung von Wunden genutzt wurden, die mit Eisen zugefügt wurden.

Die Kultivierung ist hingegen bist heute nicht allzu weit verbreitet. Landwirtschaftlicher, professioneller Anbau wird selten betrieben. Im Regelfall werden echte Wildpflanzen von Bauern und Hirten geerntet und weiterverarbeitet. Dadurch ist der Bergtee ein echtes Bioprodukt. Noch natürlicher kann der "Anbau" nicht erfolgen.

Schließlich hat griechischer Bergtee eine lange Tradition. Den Hirten dient er seit jeher als Mittel zur Entspannung, wenn sie nach einem anstrengenden Tag zur Ruhe kommen wollen. Und bereits in der Antike wurden Pflanzen wie Sideritis Scardica in der Medizin verwendet. Ob als Erkältungsmittel oder eben zur Wundversorgung: Die Verwendungsmöglichkeiten des Eisenkrauts sind weitreichend. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Nach wie vor werden die Anwendungsmöglichkeiten emsig erforscht.

Ein Allheilmittel mit Geschmack - Griechischer Bergtee

Auch heutzutage gilt griechischer Bergtee als altbewährtes Hausmittel. Vor allem bei Erkältungen und Grippeerscheinungen sowie bei Atemwegserkrankungen allgemein kann das Trinken Linderung verschaffen. Zusätzlich fanden neue Studien heraus, dass die Wirkung mit der von Johanniskraut vergleichbar ist, der Tee also stimmungsaufhellend wirken kann. Daher eignet sich Sideritis Scardica auch als Hausmittel gegen Depressionen. Mit griechischem Bergtee kann das Blut die Glückshormone nämlich länger halten. Seine entspannenden Eigenschaften wiederum können ADHS-Patienten positiv beeinflussen und deren Konzentrationsfähigkeit erhöhen.

Dem nicht genug eignet sich das griechische Eisenkraut auch zur äußerlichen Anwendung, wie eben bei der Wundversorgung - denn es hemmt Entzündungen und wirkt antibakteriell. Das sieht man auch an den Inhaltsstoffen. Ob ätherische Öle, Flavonide oder Monoterpene: Griechischer Bergtee bzw. Sideritis Scardica ist ein echtes Allheilmittel der Natur. Gerade ab Herbstbeginn bis zu den ersten Frühlingstagen, wenn das Immunsystem stark belastet wird, kann eine Tasse ab und an nicht schaden. Immerhin sind unter anderem Menthol und Thymol enthalten. Sogar ein antibiotisch wirkender Inhaltsstoff konnte in diversen Untersuchungen nachgewiesen werden. Und das ohne merkliche Nebenwirkungen.

Daneben findet griechischer Bergtee in der Erforschung von Demenzerkrankungen zunehmend Beachtung. In einer Studienreihe in Magdeburg wurden erste positive Auswirkungen auf die Gedächtnisleistung der Probanden festgestellt. Allgemein nahm ihre geistige Leistungsfähigkeit nach dem regelmäßigen Verzehr etwas zu. Obwohl die genaue Wirkungsweise aber noch nicht bekannt ist, wurde zumindest ein geringer Abbau Alzheimer-typischer Ablagerungen verzeichnet. Das sind vielversprechende Ergebnisse und Sideritis Scardica gilt als eine der drei Pflanzen, aus denen irgendwann ein neues Arzneimittel zur Behandlung von Demenz gewonnen werden könnte.

Ansonsten hilft griechischer Tee aber auch bei Schlafstörungen sowie bei Erschöpfungs- und Angstzuständen, wie zum Beispiel einem Burnout. Allgemein bei Stress sollte man die Wirkung von Sideritis Scardica nicht unterschätzen. Die vorteilhafte Beeinflussung der Botenstoffe im zentralen Nervensystem wurde sogar bei der Europäischen Patentbehörde anerkannt. Zukünftige Anwendungsmöglichkeiten werden unter anderem bereits im Bereich der Suchtkontrolle, eventuell sogar für einen gesunden Gewichtsverlust vermutet.

Griechischer Bergtee als Wellnessdrink

Griechischer Bergtee eignet sich aber auch wunderbar dazu, das Leben zu genießen. Ob heiß oder kalt serviert, der Tee mit seiner entspannenden Wirkung und dem leichten Zimtgeschmack hilft ungemein beim Abschalten. An einem kalten Winterabend lässt er die nötige Gemütlichkeit aufkommen. Im Sommer wiederum ist der griechische Bergtee erfrischend, aber nicht aufputschend. Das verspricht Entspannung pur - zu jeder Zeit an jedem Ort. Zusammen mit seinen gesundheitsfördernden Eigenschaften ist er somit der ideale Wellnessdrink, der schnell und einfach zubereitet ist. Abspannen und noch etwas für die Gesundheit tun? Mit griechischem Bergtee erscheint das wunderbar einfach. Und noch nicht einmal die Zubereitung ist sonderlich kompliziert.

So wird griechischer Bergtee zubereitet

Griechischer Bergtee ist relativ schnell und einfach zubereitet. Es lassen sich dabei zwei grundsätzliche Verfahren unterscheiden. Zum einen kann man den Tee aufkochen: Man bringt einfach einen Liter Wasser zum sprudelnden Kochen und gibt drei bis fünf Gramm - je nach gewünschter Intensität - des Tees bzw. der Zweige hinzu. Leicht mit dem Deckel zugedeckt lässt man die Zweige schwimmend für ca. zehn Minuten kochen und fischt sie anschließend heraus. Dann sollte der griechische Bergtee noch ein wenig abkühlen. Die Zweige lassen sich später sogar noch ein zweites Mal nutzen.

Alternativ, gerade wenn man vielleicht abends nur gemütliche eine Tasse bei einem guten Buch genießen will, gelingt auch ein Aufguss problemlos. Einfach einen einzelnen Zweig in eine Tasse legen und mit kochendem Wasser aufgießen. Auch hierbei sollte der Tee ca. zehn Minuten ziehen. Genauso gut funktioniert mit zerkleinerten Teilen der Sideritis Scardica.

Hatte der Tee erst einmal genügend Zeit zum Ziehen, kann er noch warm oder mit etwas Crushed Ice als Eistee getrunken werden. Wer es lieber süßer mag, kann etwas griechischen Honig - ca. einen Teelöffel je Tasse - einrühren. Im Winter verleiht ihm etwas zusätzlicher Zimt den nötigen Weihnachtszauber. Im Sommer hingegen lässt sich griechischer Bergtee ideal mit einem Spritzer Zitronensaft aufpeppen. Vor allem in der Variante als Eistee. Genauso pfiffig schmeckt er mit etwas Saft einer Limette.

Allerdings sollte man von der ersten Tasse keine Wunder erwarten. Seine volle Wirkung kann griechischer Bergtee erst entfalten, wenn er über einen gewissen Zeitraum regelmäßig getrunken wird. Das gilt auch für andere Naturheilmittel, wie zum Beispiel Johanniskraut. Die Wirkstoffe müssen im Körper eben zuallererst ein bestimmtes Konzentrationsniveau erreichen. Trotzdem ist griechischer Bergtee äußerst vielseitig und insbesondere eine Medizin, die richtig gut schmeckt!

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  • So ist es....!!!!!!!!

    Ich bin sowieso hier Kunde. netter Beitrag viele Grüße aus Hamburg

  • Sehr interessant

    Sehr gut

  • Natur pur!

    bin zufällig im Facebook darauf gestoßen sehr interessant.

  • super

    wunderbar........!!!!!!! ;)

  • Wellnessdrink und Allheilmittel

    TOP

  • !

    welcher ist der unterschied zwischen Scardica und Resarie????

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